LG Blogger Tag „3D-Technologie“: Behind the Scenes

Juli 3, 2011 in Allgemein

Gestern besuchte ich den LG Blogger Tag „3D-Technologie“ in Frankfurt. Neben 3D standen für mich auch die anderen Blogger im Vordergrund, die man ja sonst nur auf der re:publica trifft. Wir waren ein bunt zusammengewürfelter Haufen wißbegieriger Schreiber. Da verlasse ich kurz den Raum und schon beginnt ein heftiges „Hinzugefüge“ zu Google +.

Die Kekse waren ziemlich lecker.

Die Kekse waren ziemlich lecker.

Im Normalfall stellt man sich Meetings dröge, schnarchnasig und ausufernd vor. Doch die Veranstalter legten ein gutes Auge darauf, uns nicht zu langweilen. Wie soll ich sagen, als Krümelmonster bleiben mir am stärksten die leckeren Kekse mit Schokostückchen und Orangengeschmack haften. Hmm! *Notiz an mich: Nächstes Mal die Kekse besser fotografieren* Und das Mittagessen war auch nicht schlecht, Kartoffeln mit Karotten und Fisch im Speckmantel – fühlte sich sehr leicht an.

Das eigentliche Highlight war aber Alexander Taube, der Projektleiter der 3D-Abteilung Cryteks. Er führte uns in den inneren Kreis der Eingeweihten ein, erklärte welche Mittel in 3D-Spielen zur Verfügung stehen und welchen Einfluss man auf das Raumgefühl nehmen kann.

Das eine ist der Augenabstand. Durchschnittlich 65mm stehen die Augen eines Menschen auseinander. Verringert man den Abstand werden Objekte unnatürlich groß, erweitert man die Distanz „steht ein Riese vor einem Zwergenhochhaus“.
Das andere Mittel stellt den Abstand zur Projektionsfläche dar. Bei einem Bild befinden sich alle Objekte auf einer Ebene – auch wenn der Künstler durch optische Täuschungen anderes suggeriert. Sieht man einen Punkt genau in der MItte der beiden Augen an, wird dieser im linken und rechten Auge ebenfalls mittig abgebildet. Liegt es aber weiter links, sieht das linke Auge das Objekt es näher als das rechte. Ordnet man jetzt auch noch weitere Gegenstände in die Szenerie ein, entsteht ein räumlicher Eindruck. Dieser Effekt läßt sich durch Hervorholen oder in den Hintergrund verschieben verstärken.

So theoretisch blieb es dann glücklicherweise nicht und zum Schluss durften wir ein wenig Crysis in 3D zocken. Aber statt die Gegner abzuballern, spazierte ich durch die Gegend und erfreute mich an den plastischen Effekten. Mein Fazit: Kaufen! Der LG D42P kostet im Moment um die 270€ Strassenpreis und zieht einem die Schuhe aus, absolut grandios.

War das eine Lufthansa Boeing 747? Keine Ahnung die Touri-Tante erzählte viel zu viel.. unnützes.

War das eine Lufthansa Boeing 747? Keine Ahnung die Touri-Tante erzählte viel zu viel.. unnützes.

Als Belohnung fürs brave Zuhören gab es darauf noch eine Führung durch den Flughafen Frankfurt, der international den zweitgrößten Umschlagsplatz für Passagiere darstellt, alle 40 Sekunden hebt eine Maschine ab oder landet. Ein Flugzeug wiegt leer knapp 120′ 000 Tonnen und ein Kerosintank fasst bis zu 320’000 Tonnen, je nach Zielort.
Der eigentliche Artikel zum LG D42P ist bei neuerdings.com veröffentlicht. Wo ich auch ein bischen in die Tiefe gehe, wie FPR denn funktioniert.
Eine anderen Blick auf das Geschehen beschreibt JanneWap, von einer völling neuen Perspektive berichtet TrendLupe und wenn wir schon bei der „Who is Who“ sind, dann sollten wir auch die offensichtlichsten Experten vom 3D-h Blog nicht vergessen.