Geheimtipp: Leicke Power Station – Billig, gut, leistungsstark!

Januar 13, 2012 in Wissenswertes

Leicke Power Station mit 6000 mA„Akkustand niedrig, bitte Aufladen”. Es ist zum Haare ausraufen, kaum verlasse ich die hemische Steckdose, lechzt das Smartphone schon wieder nach Strom. Diese unersättlichen Stromfresser sind mit nichts zufrieden, wenn das so weiter geht muss ich mir ein langes, langes Verlängerungskabel kaufen. Glücklicherweise bin ich nicht der einzige mit diesem Problem, und so tummeln sich eine Menge von mobilen Handyladegeräten auf dem Markt. Eines werde ich im folgenden vorstellen, die „Leicke Power Station” mit ausreichend Saft um bis zu viermal das Handy aufzuladen und mit 30 EUR das wohl billigste und beste auf dem Markt!

Massives Stück

Über Amazon läßt sich die Leicke Power Station problemlos bestellen. Anfangs haben mich natürlich die quälenden Fragen umhergetrieben: „So billig und trotzdem gut?”, „Hält das zweimal aufladen durch oder ist der Akku dann sofort defekt?”, „Ausreichende Qualität?”. Wie zu erkennen, habe ich den Kauf doch gewagt und nicht bereut. Es handelt sich um ein relativ massives Metallgehäuse mit dicker Gummierung: Weich genug um Rutschen auf dem Armaturenbrett zu verhindern und hart genug, um nicht sich nicht gleich aufzulösen. Vier Schrauben halten die Akkus im Zaum. Die Frontseite präsentiert sich aufgeräumt, Ein USB-Ausgang, eine zweifarbige LED und ein miniUSB-Anschluss zum Laden. Eine eindeutige Beschriftung auf der Seite schließt jedes Verwechseln aus. Die Größe entspricht genau dem alten Personalausweis und ist handlich.

Hält lange, lädt lange

Leicke Power Station: Gute Ausstattung, tolle LeistungDer Akku-Pack faßt 6000mA bei 5V. Die Physiker erkennen sofort, dass es sich um ein 30W-Paket handelt, und schließen daraus „Hier ist mächtig Dampf dahinter!” (- James Watt hätte seine Freude daran). Nimmt man einen Standardakku mit rund 1500mA und vernachlässigt alle Verluste, so reicht die „Power Station” für viermaliges Aufladen von null bis hundert Prozent oder realistischer gesehen für knapp sechs mal Aufladen. Wird entladen leuchtet die LED grün. Dabei ist es völlig egal welcher Hersteller geladen werden soll: Durch das spezielle Kabel laden selbst widerborstige Smartphones wie die von Nokia oder RIM. Was leider fehlt ist eine Akkustandsanzeige um frühzeitig zu erkennen, wann wieder geladen werden muss.

Bei soviel Energie, dauert der Ladevorgang des Akkupacks natürlich entsprechend lange. Die erste Nacht hing das Päckchen acht Stunden an der Steckdose, bevor die rote LED sich in grün verwandelte. Hier kam ein 1A-Ladegerät zum Einsatz, schwächere oder stärkere Netzadapter verhalten sich entsprechend.

Qualität

Es ist erstaunlich wie viel Leistung ich für 30 EUR erhalten habe. Der Karton hält ein Hartschalencase, ein Ladekabel mit Adapter für mini- und microUSB vor und die „Power Station”. Das ist eine Menge, nichts davon zeugt von schlechter Verarbeitung. Und so prangt auch stolz auf dem Gehäuse: „Design and Quality Leicke Germany, manufactured and assembled in China”.
Ein paar Kritikpunkte habe ich dann aber doch gefunden: Der USB-Port ist recht großzügig ausgeführt und hat Spiel. Das mitgelieferte Kabel ist kurz und schon nach wenigen Nutzungen zeigt sich ein Wackelkontakt. Leider ist aber genau dieses Kabel so wichtig!

Im Prinzip könnte man ein normales Lade- und Datenkabel einsetzen. Die meisten Smartphones haben hier auch überhaupt keine Probleme und werden mit fast jedem Adapter geladen – nur die BlackBerrys und Nokia Handys nicht. Diese benötigen entweder eine spezielle Identifikation des Ladegerätes oder aber ein spezielles Kabel. Das Kabel darf nur die stromführenden Leitungen verschalten, nicht aber die Datenleitungen.

Fazit

Wow! Die Leicke Power Station ist ein absolutes Schnäppchen und gehört in jede Tasche. Damit spart man sich auf einem zwei Tage Trip den Netzadapter. Verliert man das mitgelieferte Kabel ist dank universeller USB-Buchse auch jedes andere Kabel zu benutzen. Ich hatte wohl Glück und habe die Hochleistungs-Variante mit 6000mA erhalten. Wenig später wurde das gleiche Produkt in 5000mA umbenannt und mittlerweile ist nur noch die 4400mA-Packung erhältlich, während die höherwertigen Ausführungen ausverkauft sind.
Nokia und Blackberry-Besitzer sollten das mitgelieferte Kabel sehr behutsam behandeln (als wenn das etwas helfen würde, Haha!) oder gespannt den Test des Hama Reiseladegerätes auf neuerdings.com erwarten. Da ist nämlich ein entsprechender Adapter beigelegt.

Hier gehts zur Leicke Power Station